my stories travel USA

…nach Washington D.C.

AmTrack Food Service Car

Affenhitze und kühle Getränke. Sommertag in Washington D.C.

Washington D.C. in nur einem Tag erleben. Geht nicht? Geht doch! Such Dir einfach die besten Dinge raus. Bei über 35 Grad im Sommer ein echt knackiger Trip – Abkühlung gibt es in den vielen kostenlosen Museen der Hauptstadt. Hier gibt es auch die einzige Mall, in der man nichts kaufen kann.

ICHMUSSTEMALRAUS Lies mal hier

Überall Food Trucks. Mittagszeit ist Food Truck Zeit. In allen Metropolen in den USA. Auch in Washington. Da stehen Sie, schräg und bunt in einer Reihe: Asia Snack,  griechisches Gyros, Italian Pasta, Hamburger, Vegan food oder deutsche Suppenküche. Eine Variation köstlichster Gerüche. Vor ihnen versammelt warten hungrige Business Männer, Studenten oder Touristen. Eine leckere  Empfehlung für alle, die nicht in den teuren Restaurants mit Standard Menues und muffigem Personal abgefrühstückt werden wollen.

Den ganzen Tag über begleiten mich in “D.C.” – wie die Amerikaner sagen – immer diese “One Bottle, one Dollar” Rufe.

Warum, merke ich schnell. Eine Flasche Wasser ist im Sommer ein must have für Fußgänger. An jeder Eckte stehen hier die Wasserverkäufer und promoten ihre Getränke.

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Ich habe mir für den Tripp nach Washington D.C. die Eisenbahn von NYC aus ausgesucht. 4 Stunden lang Zug fahren. Und – alle Achtung – sooo schlecht wir ihr Ruf sind die Silberpfeile der Eisenbahngesellschaft Amtrak gar nicht. Auch das WLAN an Bord entpuppt sich als einigermaßen stabil.

Von Grand Central in Manhattan aus geht es über Trenton und Philadelphia bis nach D.C., ziemlich südlich gelegen, dass vergisst man oft. Wir befinden uns hier fast auf Höhe Nordafrikas, entsprechend schwül warm ist das Klima der Stadt. Von einem schönen Bahnhof also auf zum nächsten.

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Union Station in D.C. ist die Verkehrs Visitenkarte der Hauptstadt. Monumentaler Baustil mit beaux Art Elementen verziert. Innen hektisches Leben, draußen pulsierendes Centrum. Erster Burger Zwischenstop bei  shake shack. Eine der besten Burger Ketten in den USA.  Ähnlich wie bei Flughäfen in die Gates, kommen die Reisenden übrigens erst auf den Bahnsteig, wenn hier das “boarding” beginnt. Das merke ich aber erst bei der Abfahrt als ich meinen Zug verpasse.

Für meine Unterkunft in Washington buche ich das Washington Hilton. Gute Lage direkt an der Connecticut Avenue. Von hier aus sind es nur 20 Minuten zu Fuß runter zum  Weißen Haus und dem Regierungsviertel. Halt! Hilton Hotel?  Yep, das ist genau das Hotel wo im März 1981 auf den damaligen US Präsidenten Ronald Reagan geschossen wurde.

 

Godfather of Fake

Mein Fußtrip geht vom Hilton Hotel aus südlich zum Weißen Haus und dem Regierungsviertel. Das weiße Haus selber ist nur ein Schatten meiner Vorstellungen. die Farbe weiß ja, aber klein und unscheinbar. Direkt daneben liegt die  National Mall. Nein, das Geld kann stecken bleiben. Hier wird nicht geshoppt und die Museen hier sind eh alle umsonst und gekühlt. In jedem Museum sind Tor Sonden aufgestellt und die Taschen der Besucher werden gecheckt.

Ebenfalls Airport Style.

Die Mall ist ein Areal mit diversen Museen, vielen Grünflächen und einer Menge baulicher Artefakten.

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Meine Zeit ist knapp. Ich entscheide mich für dass  air and space museum .  Viele hunderte Exponate und Wissenswertes aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt, auch die original Mondlandefähre. Oder ist die etwa ein Fake? Ich lasse die Klimanlage noch eine Weile surren, dann geht es wieder raus in die Hitze.

“One Water, one Dollar” – ich zücke die Münze.  Zurück geht es an der Baustelle des Capitols vorbei über die Connecticut Avenue in Richtung Hotel.

Für alle City Traveller gilt in Washington wie auch in New York oder Chicago: take a Bike!

In Washington hat  Capital Bike share  über 400 Hot spots in der Stadt verteilt  und ist günstige und schnelle Alternative um von A nach B oder C zu kommen.

Ein plötzlicher Wolkenbruch treibt mich in eine kleine Buchhandlung. Gute Wahl, aus einem Nebenraum höre ich Gegrummel und Geklatsche. Dutzende Personen haben sich zu einer Autorenlesung im Kramer Books versammelt. Cooler Store mit angeschlossenem Cafe. Untypisch authentisch und persönlich in Zeiten von ebooks und Digitalsierung.

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Am nächsten Morgen geht es zu Fuß zurück zur Union Station.  Auf dem Weg fallen mir immer wieder die vielen Obdachlosen. Sogar direkt neben den Regierungsgebäuden, neben japanischen Touristengruppen und bewaffneter Polizei. Wie selbstverständlich gehören sie mit zum Straßenbild.  Dann Burger Stop Nummer Zwei, wieder bei shake shack.

Abfahrt Gleis 7 backt to Grand Central.

Capital City of Washington – It was great to meet you!

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 Meine drei wenn dumalrausmusst Tipps für Washington:

  • gönn dir ein Mittagessen beim Food Truck
  • Kühl Dich ab im air and space Museum
  • Schnapp dir eine Autorenlesung bei Kramer Book