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Thailand Tag #5 – Rüssel, Rafting und Klein Ilsede

Eine Dschungelsafari in Thailand ist tierisch aufregend. Die Experten von Khao Lak Land Discovery (KLLD) haben verschiedene Programme zusammengestellt. Ich verbringe einen Tag mit Schildkröten, Elefanten, einem Lori und Rafting.

8 Uhr 20. Der weiße Shuttle Bus von KLLD kommt mit deutscher Pünktlichkeit. Vom Hotel aus geht es direkt zur ersten Station. Klimaanlage schon auf vollem Anschlag. Bereits am frühem Morgen ist es unerträglich heiß. Erster Halt: Small Sandy Beach. “Warm up” am Strand für den langen Tag.  

Während der Fahrt begrüßt uns Tour Guide Sandra. Das Programm ist taff, aber nicht anstrengend. Schon nach 15 Minuten erreichen wir den Dschungelrand. Acht weitere deutsche Urlauber sind mit dabei. Guter Service – Die erste Erfrischung wird gereicht.  Nur eine von vielen weiteren im Laufe des Tages.

 

 

Small Sandy Beach heißt nicht nur klein – er ist auch winzig und liegt im Nationalparkgelände. Wir  erreichen ihn durch einen Dschungelpfad.  Wunderschön und ab vom Schuss. Die Tour ist  angenehm getaktet. “30 Minuten Aufenthalt”, gibt Sandra vor. Keine Eile. Ich nutze die Zeit um mehr über sie und Thailand zu erfahren. Sandra studiert Tourismusmanagement in Salzgitter und kommt eigentlich aus Klein Ilsede bei Hannover. Mit 26 Jahren arbeiten und leben in Thailand auf Zeit.

“Drei Monate Praktikum. Die Bedingungen? Keine fünf Sterne de Luxe, sondern eine winzige Einzimmerwohnung ohne Klimaanlage. Gemeinsam mit einer Kollegin. Nur für Enthusiasten und Puristen.”

Als Bonus gibt es einen Motorroller. Mobilität 24 Stunden rund um die Uhr ist wichtig.

 

 

Sachen gepackt und zum Mini Bus. Ab zum Turtle Conservtion Center. Mitten auf dem Navy Gelände in der Nähe von Khao Lak. Prestigeprojekt der Thailändischen Prinzessin mit wichtigen Hintergrund.  Die meisten Wasserschildkröten in Asien sind vom Aussterben bedroht. Grund sind der Plastikmüll im Meer oder Schiffsschrauben, die die Schildkröten schwer verletzen. Im TCC werden sie aufgezogen und nach acht Monaten auf den Inseln vor Khao Lak wieder ausgewildert. Wer Erlebniswelt und Entertainment sucht ist hier fehl am Platz. Das Projekt steht im Mittelpunkt.

 

 

Zwischenstopp nahe der Landstraße. Fotomotive mit Tieren. Schräge Darsteller. Für 100 Bath bekommst Du eine Echse in verschiedenen Farben und Größen auf die Schulter gesetzt. Mehrmals pro Minute wechseln die Tiere auf eine andere. Liebling der Touristen ist aber ein Lori. Ein kleiner Kerl mit großen Augen. Liebevoll umgreift seine winzige Hand meine Finger. Stolz zeigt mir seine Besitzerin ihr Zertifikat. Sie darf dieses vom Aussterben bedrohte Tier halten. Es ist gechipt und nun für den Kommerz freigegeben. Als Zeichen ihrer Kompetenz gibt sie ihm ein Stück Kitkat.

 

 

“Ich will kurz protestieren, wünsche Lori ein gutes und gesundes Leben und ziehe weiter. Für Empathie ist in Thailand wenig Platz.”

15 Busminuten später erste längere Pause. An einem Flussufer gibt es Tee und Kaffee. Am Flusseinstieg warten schon die Bambusfloße auf uns. Eine halbe Stunde lang geht es flussabwärts die Stromschnellen hinunter. Traumhafte Aussichten vom kühlen Wasser aus. Jeweils zwei Mann pro Floß. Die Gedanken treiben lassen während unser Steuermann das Floß artistisch um  die vielen Steine manövriert. Wir überholen ein Floß mit einem chinesischen Brautpaar und folgen der Strömung.

 

 

Der nächste Tourstopp wartet auf uns. Lunch im Elefantencamp. Ganesha, wie die Dickhäuter in Thailand heißen. Ich bin skeptisch. Aktuell gibt es in Deutschland eine große Diskussion um Elefantenhaltung im Zoo Hannover. Ich schaue genauer hin. Ja, die Elefanten müssen arbeiten und Touristen auf ihrem Rücken tragen. In diesem Camp gibt es nur weibliche Elefanten. Weniger Aggressivität und Ruhe in der Herde.

Die Tiere gehorchen ihren “Wächtern” auf die allerkleinsten Kommandos. Immer wieder erschallen diese kurzen “Uiiis” durch den Dschungel. Genaue Anweisungen an die Tiere.  Ich stehe im Camp und die gutmütigen Tiere ziehen an mir vorbei. Schon nach kurzer Zeit verliere ich den Respekt vor der Größe dieser Tiere. Fasse Vertrauen. Eine Stunde dauert unsere Elefantensafari auf dem Rücken der Tiere. Anschließend habe ich ein gutes Gefühl. Tier und Besitzer gehen achtsam miteinander um. Von mir gibt es eine Bananenstaude zum Abschied.

 

 

Auf dem Rückweg zum Hotel verrät mir Sandra ihre weiteren Pläne. In zwei Wochen wartet die Bachelorarbeit in Klein Ilsede auf sie. Thema – irgendwas mit online Marketing.  Danach erst einmal zurück in die weite Welt. Digitaler Nomade, vielleicht ein eigener Travel blog. Ja, bestimmt auch wieder nach Thailand.

Nächste Woche zum Abschied noch ein Tauchkurs open water.

Hier kannst Du die Wellen von Small Sandy Beach hören

 

Namaste


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