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Thailand Tag #1 – Songkran und andere Wasserschlachten

Ja, Thailänder sind klein. Ja, Gewitter in Thailand sind heftig. Nein, mit typisch deutschem Misstrauen bist Du hier falsch.

Tag #1 in Thailand. Mein erster Eindruck: “chillig”. Als ich das Terminal in Phuket verlasse stehen nur rund ein Dutzend Abholer bereit. Ganz unaufgeregt, ohne Hektik und Geschrei suchen sie nach ihren Fahrgästen. Kenne ich anders. In der Türkei hätte ich in der selben Zeit bereits vier Apfeltee getrunken und zwei Teppiche bestellt. Nicht in Phuket. Ok, Ortszeit 4 Uhr 15 am ganz frühen Morgen, das ist nicht unbedingt Prime Time. Aber trotzdem.

Zur Begrüßung erst einmal flower power.

 

Abend Session am Strand. Sun downer. Ich bin gerade 10 Stunden hier. Von der Landschaft bin ich nicht überrascht. Zu viele Apps und Online Recherche haben mich schon vor Abflug schlau gemacht. Dschungel am Horizont, Linksverkehr, viel Kitsch am Straßenrand.

“Die Freundlichkeit der Thais ist bemerkenswert. Nicht künstlich, nicht aufgesetzt, von Herzen. Das mag ich.”

Zwei Wochen vor der Regenzeit hält sich das Wetter. Vereinzelte dunkle Wolken, aber schwül heiße Temperaturen. Klitschnass werde ich trotzdem. Und zwar bis auf die Unterhose. Als ich mein Hotel verlasse überfällt mich eine Einheimische und schmiert mir Puder ins Gesicht. Hellgelb. Fast zärtlich tätschelt sie mir dabei meine Wangen und murmelt mir beschwörende Worte zu. Zur Verabschiedung gibt es eine Wasserdusche aus dem Eimer. Das Procedere wiederholt sich an jeder Straßenecke.

Songkran ist das traditionelle Neujahrsfest der Thais. Nette Wasserschlachten und Babypuder statt Böller und Raketen. Netter Brauch. Keiner wird verschont.

Auch die Leute im Straßenrestaurant versprühen gute Laune. Die Speisekarte lockt mit viel Fisch und frischem Gemüse, genau mein Ding. Als Dessert eine Kokosnuss mit Strohhalm. Lecker. Die Preise sind immer noch überragend im Vergleich zu anderen Touristenorten Europas.

 

Erstes Fazit. Land und Leute gefallen mir. Trotz meiner norddeutschen Reserviertheit. Nur die Straßenhunde – von denen es hier eine Menge gibt – sind genau so  zurückhaltend wie ich. Aber der Umgang der Thailänder mit Tieren zeugt von Respekt. Respekt dafür. *

Meinen neuen Freund, einen Vogel mit cooler Gel Frisur, der mich beim Frühstück begleitet scheinen sie aber nicht besonders zu mögen. Er wird immer wieder von den Tischen verscheucht. Morgen werde ich ihn heimlich füttern.

 

 

 

 

 

 

Done 🙂
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
* Eine Aussage, die ich zum Teil einige Tage relativieren möchte