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Mission completed – Ein Jahr Vegetarier und keine Sau interessiert es

Der Gemüse-Drops ist gelutscht. 2017 ist Geschichte, 365 Tage „Vegetarier sein“ am Stück sind fast geschafft. Das solltest Du beachten, wenn auch Du kein „Tod-Esser“ mehr sein willst.

Geschafft! Ohne Wenn und Aber. Keine einzige Scheibe Mortadella, keine Salami und auch keine Bratwurst mehr. Ich habe durchgehalten, bei Wind und Wetter, drinnen und draußen. Die Burger Stände der Street Food Festivals habe ich erfolgreich umschifft. Den eigenen Herd zuhause nur zum Dünsten von Gemüse benutzt. Auch die Weihnachtsgans meiner Schwiegermutter werde ich nicht anrühren.

Der Grund für meinen Fleisch und Geflügelverzicht? Wer bitte schön gibt uns das Recht, Kühe und Schweine zu panieren, oder durch den Wolf zu drehen? Das hätten wir ja auch nicht gerne. Satt werden geht auch anders!

Mein Stichtag war der 1. Januar. Von nun an wurde alles anders. Und es ist wirklich leicht. Sei konsequent, von Anfang an. Mach am besten direkt den harten Schnitt. Nicht erst langsam abspecken – geh direkt in den kompletten Verzichtmodus.

 

 

Die größte Herausforderung des veggie Life? Die Suche nach Alternativen. Aber auch das geht ganz einfach. Es gibt so viele Gemüsesorten, Getreide- und Körnerarten, die einfach nur entdeckt werden wollen. Dazu Tofu und Sojagerichte in allen Farben und Formen. Rezepte findest Du an jeder Ecke. Bist Du erst einmal im veggie flow, dann läuft die Sache auch wie geschnitten Brot.  

Probleme gibt es eigentlich nur, wenn nicht alle mit ziehen. Wie oft musste ich an der Wursttheke für mein Familie Hackfleisch, Schinken und Co. bestellen. “Nein, ich möchte keine “Wurst auf die Hand“. Ja, ich habe bei Spaghetti Bolognese bei meinen Kindern von der Sauce genascht.” Aber nur einmal. Geschmeckt hat es mir auch. Das war es aber auch. Sogar die Fast Food Besuche mit meinen Kids funktionieren jetzt super. Überall gibt es fleischlose Alternativen. Zumindest für mich.

Ob es mir nun besser geht? Keine Ahnung. Ich merke keinen Unterschied. Abgenommen habe ich auch nicht. Aber ich setze mich mit anderen Augen an den Tisch und stelle fest, dass Fleisch oft nur aus Bequemlichkeit auf dem Teller landet. Geht halt schnell und macht satt.

Das ich nach so vielen Jahren meine Ernährung umgestellt habe interessiert übrigens kein Schwein. Das sehe ich aber eher als gutes Zeichen. Nur die Wurstverkäuferin kommentiert meine immer kleiner werdenden Bestellungen negativ.

Aber die ist eh eine Erbsenzählerin.  


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